"M"

Mapping Mitralklappenprolaps
Magnesium Mitralstenose (MS)
Marcumarisierung Mitralvalvuloplastie
Marfan-Syndrom Mitralvitium
Mechanische Herzklappe Myokard
Medikation Myokardbiopsie
Metabolisches Syndrom Myocarditis
Mitralinsuffizienz (MI) Myokardinfarkt
Mitralklappe Myokardszintigraphie
Mitralklappeninsuffizienz (MI)


Mapping
zu deutsch Abbildung oder Kartierung: Das Herz wird von innen mit einem speziellen Herzkatheter-Elektrode regelrecht abgetastet und eine "elektrische Landkarte" erstellt. Das Verfahren kann bei Herzrhythmusstörungen, die eine klare Ursache haben, dazu verwendet werden, die Störungen der Reizleitung im Herzen anatomisch genau zu lokalisieren. Die gewonnen EKG-Signale werden auf einem Computer mit hoher Auflösung dargestellt und ausgewertet.

Magnesium
ist ein essentieller Mineralstoff, der täglich über Nahrung zugeführt werden muss und im Körper unter anderem zur reibungslosen Funktion von Nerven- und Muskeltätigkeit notwendig ist. Magnesiummangel löst beim Menschen Ruhelosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl, Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfe aus.

Marcumarisierung
Dauerbehandlung mit Marcumar® oder Falithrom® um die Blutgerinnung zu hemmen. Wird oft eingesetzt um eine Bildung von Gerinnsel an künstlichen Herzklappen zu verhindern.

Marfan-Syndrom
Eine angeborene Fehlbildung des Bindegewebes. Ist durch Hochwuchs, Augenveränderungen, Überstreckbarkeit der Gelenke und Veränderungen am Herzen gekennzeichnet. Diese Fehlbildung ist vererblich.

Mechanische Herzklappe
Mechanische Herzklappen werden aus Kunststoffen oder Metall hergestellt. Sie sind unbegrenzt haltbar und werden überwiegend bei jüngeren Patienten empfohlen. Eine lebenslange Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten ist nach der Implantation erforderlich um die Bildung von Blutgerinnseln zu hemmen.

Medikation
Gabe und Dosierung eines Medikamentes.

Metabolisches Syndrom
Symptomkombination mehrerer Faktoren: Übergewicht, gestörter Zucker- und Fettstoffwechsel, Bluthochdruck, erhöhte Harnsäure im Serum. Das Metabolische Syndrom ist die häufigste Ursache für Gefäßerkrankungen, besonders die des Myokardinfarktes.

Mitralinsuffizienz (MI)
Erworbener Herzklappenfehler bei dem die Mitralklappe (zwischen linkem Vorhof und linker Kammer) nicht mehr richtig schließ. Durch diese undichte Stelle fließt das Blut während der Systole teilweise wieder in den linken Vorhof zurück und führt auf Grund der Blutvolumenbelastung zu einer Vergrößerung des linken Vorhofs und der linken Kammer. Die linke Herzkammer kann somit nur einen Teil des Blutvolumens in die Aorta weiterpumpen, die Folge ist die verminderte Pumpleistung der linken Herzkammer. Ursachen können Entzündungen oder Abrisse von Sehnenfäden oder von Haltemuskeln der Sehenenfäden der Mitralklappe sein, mit denen die Segel in der Wand der linken Kammer verankert sind.

Mitralklappe
Herzklappe zwischen linkem Vorhof und linker Kammer. Sie erhielt den Namen Aufgrund ihrer Form die starke Ähnlichkeit mit einer Bischofsmütze hat.

Mitralklappeninsuffizienz (MI)
Erworbener Herzklappenfehler bei dem die Mitralklappe (zwischen linkem Vorhof und linker Kammer) nicht mehr richtig schließ. Durch diese undichte Stelle fließt das Blut während der Systole teilweise wieder in den linken Vorhof zurück und führt auf Grund der Blutvolumenbelastung zu einer Vergrößerung des linken Vorhofs und der linken Kammer. Die linke Herzkammer kann somit nur einen Teil des Blutvolumens in die Aorta weiterpumpen, die Folge ist die verminderte Pumpleistung der linken Herzkammer. Ursachen können Entzündungen oder Abrisse von Sehnenfäden oder von Haltemuskeln der Sehenenfäden der Mitralklappe sein, mit denen die Segel in der Wand der linken Kammer verankert sind.

Mitralklappenprolaps
Auch Floppy-Valve-Syndrom genannt. Dabei handelt es sich um eine angeborene Bindegewebsschwäche bei dem die Mitralklappe währen der Systole in den linken Vorhof zurückwölbt. Falls es dazu führt, dass die Klappe nicht mehr richtig schließt, steigt die Wahrscheinlichkeit zur Ausbildung einer Mitralklappeninsuffizienz (Undichtigkeit) und auch einer Herzinnenhautentzündung.

Mitralstenose (MS)
Die Mitralstenose oder Mitralklappenstenose ist der häufigste erworbene Herzklappenfehler. Dabei verkleben sich die Klappensegel so dass der Blutfluss aus dem Vorhof in die linke Herzkammer behindert wird. Dadurch steigt im linken Vorhof und später auch in den Lungengefäßen der Druck an, die Pumpleistung des Herzens nimmt immer mehr ab. Die Häufigsten Ursachen für Mitralstenosen sind Herzinnenhautentzündungen (Endokarditis) oder rheumatisches Fieber. Behandelt wird die Mitralstenose durch operativen Ersatz der Herzklappe oder durch die Aufweitung (auch "Sprengung" genannt) der verengten Klappe mit Hilfe von Ballonkatheter (Mitralvalvuloplastie).

Mitralvalvuloplastie
Aufweitung (auch „Sprengung" genannt) einer verengten Herzklappe, mit Hilfe von Ballonkatheter.

Mitralvitium
Sammelbegriff für erworbene Fehler der Mitralklappe.

Myokard
Herzmuskel, die Muskelwand des Herzens.

Myokardbiopsie
Entnahme von kleinen Gewebeproben (Biopsie) aus dem Herzmuskel für laborchemische und mikroskopische Untersuchungszwecke. In der Regel wird zur Entnahme ein Katheter mit einer winzigen Zange über eine Halsvene in die rechte Herzkammer eingeführt. Wird unter anderen für die Erkennung von Abstossungsreaktionen nach Herztransplantation, bei Herzmuskelentzündungen und für die Diagnosesicherung bei herztumoren durchgeführt.

Myocarditis
Entzündung des Herzmuskels. Kann durch bestimmte Erreger (Viren, selten Bakterien, Parasiten),r durch chemische Stoffe oder physikalische Einflüsse oder infolge Autoimmunerkrankungen entstehen. Myokarditis führt oft zum Auftreten von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen und je nach Schweregrad zu einer Herzleistungsschwäche.

Myokardinfarkt
siehe Herzinfarkt.

Myokardszintigraphie
Bildgebendes Verfahren zur Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels bei koronarer Herzkrankheit. Unter Belastung wird eine geringe Menge eines radioaktiven Stoffes in die Vene gespritzt. Die Verteilung der Radioaktivität im Herzmuskel wird mit einer Gammakamera sichtbar gemacht. Schlecht durchblutete oder durch einen Herzinfarkt geschädigte Bereiche des Herzmuskels werden schwach oder nicht dargestellt und können auf dem Szintigraphiebild erkannt und lokalisiert werden.