"L"

laminare Strömung Lown-Klassifikation
Langzeit EKG Lp (a) (gesprochen: Lp klein a)
LGL-Syndrom (Lown Ganong Levine Syndrom) Lungengefäßwiderstand
Laser Lungenkreislauf
Lecompte-Manöver Lungenvenen
LGL-Syndrom Lown-Ganong-Levine-Syndrom Lungenvenenfehlmündung
Ligatur Lungenödem
Linksherzhypertrophie Lutembacher-Syndrom
Links-Rechts-Shunt LVOT
Linksschenkelblock LVOTO
Lipidsenker Lyse


laminare Strömung
Strömung ohne Wirbelbildung. Gegenteil ist die turbulente Strömung.

Langzeit EKG
Aufzeichnung und Messung der Herzstromkurve (EKG) über einen Zeitraum von mind. 24 Std. oder länger mittels einem batteriebetriebenen kleinen Gerät. Auf diese Weise sollen Rhythmusstörungen seltener Art erfasst werden.

LGL-Syndrom (Lown Ganong Levine Syndrom)
bezeichnet eine besondere Form der Erregungsleitungsstörung im Herzen, bei der sich die Herzkammern vorzeitig zusammenziehen (Präexzitation). Chrakteristisch sind ein anfallartiges Herzrasen, bei der EKG-Untersuchung wird eine verkürzte Überleitungszeit (PQ-Zeit < 120ms) bei gleichzeitig normalem QRS-Komplex. Siehe auch Wolf-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom).

Laser
Kathetersystem, das als alternativer Ersatz zur PTCA zur Aufweitung oder Wiedereröffnung von verengten oder verschlossenen Herzkranzgefäßen eingesetzt wird. Siehe auch: Excimer Laser Coronar-Angioplastie (ELCA): das Plaquematerial im Gefäss wird mittels über ein Glasfiberkabel geleitetes Laserlicht "verbrannt". Das Verfahren eignet sich für lange Verengungen oder Engstellen bei Gefässmündungen, bei Venenbypass-Stenosen sowie zur Behandlung von Koronarverschlüssen. Eindeutige Vorteile gegenüber den anderen Herzkatheterverfahren (Angioplastieverfahren) zeigen sich bis heute nicht. Die ELCA birgt ein erhöhtes Risiko für Koronarspasmen sowie für eine Koronarperforation.

Lecompte-Manöver
Chirurgisches Verfahren, das während einer arteriellen Switch-Operation angewandt wird. Durch diesen Eingriff wird die D-TGA funktionell und morphologisch beseitigt.

LGL-Syndrom Lown-Ganong-Levine-Syndrom
bezeichnet eine besondere Form der Erregungsleitungsstörung im Herzen, bei der sich die Herzkammern vorzeitig zusammenziehen (Präexzitation). Chrakteristisch sind ein anfallartiges Herzrasen, bei der EKG-Untersuchung wird eine verkürzte Überleitungszeit (PQ-Zeit < 120ms) bei gleichzeitig normalem QRS-Komplex. Siehe auch Wolf-Parkinson-White-Syndrom (WPW-Syndrom).

Ligatur
Operative Unterbindung von Gefäßen.

Linksherzhypertrophie
Grössenzunahme durch Verdickung der Muskelwand der linken Herzkammer.

Links-Rechts-Shunt
Bei einem Defekt in der Herzkammerscheidewand, bedingt durch den höheren Druck in der linken Herzkammer, fliesst das Blut aus der linken in die rechte Herzkammer und von dort aus in die Lungenarterien bzw. es staut sich im rechten Vorhof und zurück bis uin die grossen Hohlvenen.

Linksschenkelblock
Störung der Erregungsleitung in den Schenkeln des Reizleitungssystems, die in die linke Herzkammer führen. Bei dem Linksschenkelblock ist die Leitung in die linke Herzkammer unterbrochen oder verzögert, ähnlich wie beim Rechtsschenkelblock. Dort ist die Erregungleitung im rechten Schenkel des Reizleitungssystems unterbrochen.

Lipidsenker
Medikament, dass den Blutfettspiegel senkt. Durch Verabreichung dieses Medikaments kannz.B. das Schlaganfallrisiko bzw. das Herzinfarktrisiko gesenkt werden.

Lown-Klassifikation
Die Lown-Einteilung (nach dem dem US-amerikanischen Kardiologen Bernard Lown) wird in der Medizin für die Einteilung von Extraschlägen des Herzens, sog. Extrasystolen angwandt und stellt den Schweregrad der Extraschlägen dar. Die Extraschläge werden dabei durch die Messung eines Langzeit-EKGs nach Häufigkeit, Ausprägung und Ursprungsorten analysiert und anhand der Lown-Klassifikation in sechst Klassen engeteilt.

Lp (a) (gesprochen: Lp klein a)
Lipoprotein(a), abgekürzt Lp(a), ist ein Fett-Eiweißverbindung, der hinsichtlich seiner chemischen Struktur mit dem LDL (= Low Density Lipoproteine), dem sogenannten "schlechten Cholesterin" verwandt ist. Bei erhöhter Blutkonzentration stellt Lipoprotein(a) einen Risikofaktor für Arteriosklerose und seine Folgeerkrankungen dar.

Lungengefäßwiderstand
Der Widerstand den die Lungengefäße leisten, wenn das Herz (die rechte Herzkammer) Blut in die Lungenschlagadern pumpt.

Lungenkreislauf
=Pulmonalkreislauf, kleiner Kreislauf; Blutkreislauf der aus der rechten Herzkammer über die Lungenschlagader in die Lunge und über die Lungenvenen ins linke Herz führen. Über diesen Kreislauf findet der Gasaustausch statt, dem Blut wird Sauerstoff zugefü

Lungenvenen
Vier Venen, über die das mit Sauerstoff angereicherte Blut aus der Lunge in den linken Vorhof gelangt.

Lungenvenenfehlmündung
Angeborene Fehlbildung bei der die Lungenwenen, nicht in den linken Vorhof münden. Stattdessen münden sie im rechten Vorhof oder in anderen Venen.

Lungenödem
Infolge akut erniedrigter Pumpleistung der linken Herzkammer staut sich das Blut zurück in die Lungenvenen und somit in den Lungenkapillaren. Die rechte Herzkammer pumpt mit erhöhter Kraft gegen diese Blutstau Blut in den Lungenkreislauf. Dadurch wird Flüssigkeit aus den Lungengefässen in das Lungengewebe und in die Lungenbläschen gepresst. Diese Flüssigkeit schränkt den Gasaustausch zwischen Luft und Blut ein, die betroffenen Patienten leiden unter (lebensbedrohlichem) Atemnot. Typische Symptome sind eine rasselnde Atmung, ein schaumartiger Auswurf sowie Zyanose.

Lutembacher-Syndrom
Bezeichnung einer Kombination zweier Herzfehler: der Mitralstenose (MS) und des Vorhofscheidewanddefekts Typ II. (ASD II.)

LVOT
Linksventrikulärer Ausflusstrakt, englisch: left ventricular outflow tract.

LVOTO
Obstruktion des Linksventrikulären Ausflusstrakts, englisch: left ventricular outflow tract obstruction.

Lyse
Kurzwort für Thrombolyse, gemeint ist die Auflösung eines Blutgerinnsels mit Medikamenten. Diese Therapie kann bei einem herzinfarkt, Schlaganfall oder Lungenembolie angewandt werden, sofern der Gefässverschluss auf eine Thrombose zurückzuführen ist.