"I"

idiopathisch Inspektion
Immunglobuline Instabile Angina Pectoris
Immunisierung Insuffizienz
Immunität Insulin
Immunsuppression Insulinresistenz
Impfstoff intermediär
Impfung Intervention
Implantat Interventionelle Herzkathetertechnik
Impotenz Intima
Indikation intrakardial
Infarkt intramural
Infekt intramuskulär
Infektion intravenös
infra- Intubation
Infundibulum invasiv
Infundibulumstenose Inzidenz
Infusion Inzision
initial Ischämie
Injektion ISTA
International Normalized Ratio (INR)     


idiopathisch
ohne erkennbare Ursache entstanden.

Immunglobuline
Eiweißstoffe im Körper, die für die Abwehr von Infekten zuständig sind. Immunglobuline werden von den weissen Blutkörperchen ins Blut abgegeben und sind auch als Medikament erhältlich, z.B. können bei Impfungen verabreicht werden.

Immunisierung
Durch eine Schutzimpfung wird die körperliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionskrankheiten erhöht.

Immunität
Der Körper ist widerstandsfähig und unempfindlich gegenüber Infektionserregern.

Immunsuppression
Durch Medikamente wird die körpereigene Abwehr unterdrückt; beispielweise nach einer Transplantation, um die Abstoßung des Organs zu verhindern.

Impfstoff
Mit toten oder künstlich geschwächten Krankheitserregern angereicherte Flüssigkeit zur Verhinderung von Infektionskrankheiten.

Impfung
Damit wird das körpereigene Immunsystem aktiviert und unterstützt. Allgemeiner Begriff für Immunisierung.

Implantat
Gewebe- oder Organteil, das im Körper eingepflanzt wird; aus natürlichem (biologischen) oder künstlichem Material.

Impotenz
Unfähigkeit, den Geschlechtsakt zu vollziehen, häufig als Spätfolge von Grunderkrankungen wie Diabetes, Arteriosklerose oder Bluthochdruck.

Indikation
Notwendigkeit, eine bestimmte medizinische Maßnahme zu ergreifen, z. B. Operation.

Infarkt
Wird die Blutversorgung eines Organs oder Organteils unterbrochen (Arterienverschluss durch Thrombose, Embolie) sterben die betroffenen Zellen ab und dieser Bereich wird almählich mit Bindegewebe ersetzt. Ein Infarkt führt zur Schwächung der Organfunktion, z.B. nach einem Herzinfarkt ist die Pumpleitung des Herzens eingeschränkt.

Infekt
Krankheitserreger (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten) setzen sich im Körper fest und verursachen eine Erkrankung.

Infektion
Ansteckung: Krankheitserreger dringen in den Körper ein.

infra-
unterhalb.

Infundibulum
Teil der rechten Herzkammer; Art "Muskeltunnel" in der Ausflussbahn zur Lungenschlagader.

Infundibulumstenose
Durch vermehrtes Muskelgewebe ist eine Verengung zwischen rechter Herzkammer und Pulmonalklappe entstanden.

Infusion
Verabreichung von Flüssigkeit (Bsp. Elektrolytlösungen) in eine Vene; manchmal mit Medikamenten oder wichtigen Energieträgern (künstliche Ernährung) angereichert.

initial
anfänglich.

Injektion
Eine Substanz wird mit Hilfe einer Spritze/Nadel in den Körper eingebracht.

International Normalized Ratio (INR)
Messwert, der der Überwachung bei einer Behandlung mit gerinnungshemmenden Substanzen dient und darüber Auskunft wie schnell das Blut gerinnt. INR-Wert von 1 = keine Gerinnungshemmung; INR-Wert von 2 = Gerinnung ist um das 2-fache verlängert; INR-Wert von 3 = Gerinnung ist um das 3-fache verlängert. Durch diesen weltweit angewandten Messwert sind die Gerinnungsuntersuchungen verschiedener Labore miteinander vergleichbar.

Inspektion
genaues Untersuchen, Beobachten, Prüfen, Ausprobieren. In der Medizin bedeutet eine Inspektion eine äußerliche Untersuchung durch genaues Betrachten und Abtasten.

Instabile Angina Pectoris
Eine Vorform des Herzinfarktes in Form von erstmalig oder in Ruhe auftretenden Brustschmerzen, oder die Zunahme der Schmerzintensität und Dauer infolge fortschreitender Durchblutungsstörung des Herzens.

Insuffizienz
nicht ausreichende Erfüllung einer Funktion (Pumpschwäche des Herzens, Undichte der Herzklappen).

Insulin
Hormon, das in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse gebildet und ins Blut abgegeben wird. Dient der Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels.

Insulinresistenz
Die Zellen sprechen immer weniger auf das körpereigene oder auf das verabreichte Insulin an. Dadurch entsteht ein Mehrbedarf an Insulin.

intermediär
dazwischenliegend.

Intervention
Eine schnelle medizinische Massnahme, um das Fortschreiten einer Erkrankung zu bremsen, z.B. mit Hilfe des Herzkatheters (interventionelle Herzkathetertechnik) wird ein akut verschlossenes Herzkranzgefäss wieder eröffnet und so die Ausbreung des Herzinfarktgebietes unterbunden.

Interventionelle Herzkathetertechnik
Maßnahmen, die mit einem Herzkatheter ausgeführt werden um verengte Gefässe aufzudehnen oder ein verschlossenes Herzkrankgefäss wieder zu eröffnen. Siehe auch: Ballondilatation, Einsetzen von Stents, Thrombolysetherapie.

Intima
Die Wand der Gefässe (Arterien, Venen und Lymphgefässe) besteht aus drei Schichten. Die Intima (Tunica interna) ist die innerste Wandschicht und besteht nur aus einer Lage von Zellen. Sie dient dem Gas-, Flüssigkeits- und Stoffaustausch zwischen Blut und umliegendem Gewebe.

intrakardial
innerhalb des Herzens.

intramural
innerhalb der Wand eines Hohlorgans gelegen.

intramuskulär
(Abk. i. m.) in einen Muskel hinein oder in einem Muskel, z. B. Injektion.

intravenös
(Abk. i. v.) in eine Vene hinein, z. B. Injektion, Infusion.

Intubation
Während der Einleitung einer Narkose wird ein Beatmungsschlauch durch den Mund bis in die Luftröhre zur künstlichen Beatmung eingeführt.

invasiv
in die äußere oder innere Körperoberfläche wird eingedrungen und dadurch verletzt, z. B. ist Ultraschall eine nicht-invasive Untersuchungsmethode, die Herzkatheteruntersuchung dagegen eine invasive.

Inzidenz
häufiger Eintritt eines Ereignisses; innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts auftretende Neuerkrankungen.

Inzision
Einschnitt ins Körpergewebe.

Ischämie
Gewebe oder Organ wird nicht richtig durchblutet, örtlich begrenzte Blutleere.

ISTA
Aortenisthmusstenose.