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Dacron Disposition
Defibrillator Diuretika
degeneriert/degenerativ                  Double inlet ventricle (DIV)
Dekompensation Doppler-Untersuchung
Depolarisation Double outlet right ventricle (DORV )
Dextrokardie Drainage
Diastole Druckgradient
diastolisch Ductus Botalli
Diastolischer Blutdruck Duplex-Sonographie
Di-George-Syndrom Dysfunktion
Digitalis Dysphagie
Dilatation Dysplasie/dysplastisch
Digitalisieren Dyspnoe


Dacron
Synthetische Faser. Sie wird beim Verschluss eines Scheidewanddefektes oder als Conduit verwendet.

Defibrillator
Gerät, mit dem Stromstöße auf das Herz gegeben werden um eine Regulierung des Herzrhythmus durchzuführen, z.B. bei der Normalisierung eines lebensbedrohlich schnellen Herzschlages (Herzrasen, Kammertachykardie, Kammerflimmern), oder bei der Wiederbelebung (Reanimation). Tragbare, kleine und batteriebetriebene Defibrillatoren können unter die Haut eingesetzt werden und dienen zur Unterbrechung von plötzlich einsetztendem Herzrasen. (abk. AICD = automatischer implantierbarer Cardioverter/Defibrillator).

degeneriert/degenerativ
In Rückbildung oder den Verfall von Zellen (Geweben, Organen) betreffend.

Dekompensation
Zustand in dem der Organismus nicht mehr in der Lage ist aus eigener Kraft Störungen oder verminderte Organfunktionen auszugleichen.

Depolarisation
1. Änderung der elektrischen Ladung an der Zelloberfläche in Richtung positiver Werte. 2. Reizung des Herzmuskels durch einen elektrischen Impuls, die zur Kontraktion (das Zusammenziehen der Herzmuskelfasern) führt.

Dextrokardie
Die angeborene Verlagerung des Herzens auf die rechte Brustseite.

Diastole
die Entspannungsphase der Ventrikel (Hauptkammern) des Herzens nach einem Pumpvorgang. In dieser Phase füllt sich das Herz wieder mit Blut.

diastolisch
Mit der Diastole zusammenhängend. z.B. diastolischer Blutdruck.

Diastolischer Blutdruck
Unterer Blutdruckwert z.B. 120/80 mmHg. Druck in den Arterien zum Zeitpunkt der Diastole = Erschlaffungsphase des Herzmuskels.

Di-George-Syndrom 
Eine Kombination von Fehlbildungen, die meistens aus unterbrochenem Aortenbogen, Thymusaplasie, Gesichtsfehlbildungen, Kalziumstoffwechselstörungen und Immundefekten besteht.

Digitalis
Digitalis = Fingerhut ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Wegerichgewächse. Aus dem Wikstoff dieser Pflanze wurde eine Medikamentengruppe gebildet, die die Herzkraft stärkt und heute bei der Therapie der Herzinsuffizienz eingesetzt wird. Gleichzeitig erhöhen sie den Sauerstoffbedarf des Herzens und sind bei Patienten mit Herzkranzgefäßerkrankungen mit Vorsicht einzusetzen.

Dilatation
1. Erweiterung der Herzkammern oder der Hauptschlagader. 2. Aufweitung von Engstellen an Gefäßen und Klappen.

Digitalisieren
Medizinischer Ausdruck der die Behandlung eines Patienten mit Digitalis- Präparaten (Herzglykosiden) beschreibt.

Disposition
Krankheitsbereitschaft, Anfälligkeit für eine bestimmte Krankheit.

Diuretika
Diuretika, wie HCT, Indapamid, Chlortalidon, Torasemid, Furosemid, Triamteren steigern die Salz- und Wasserausscheidung. So kann bei Herzmuskelschwäche der Flüssigkeitshaushalt reguliert und bei arterieller Hypertonie der Blutdruck gesenkt werden.

Harntreibende Medikamente die zur Senkung des Blutdrucks und zur Behandlung der Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Bei sehr niedriger Dosierungen bleibt die blutdrucksenkende Wirkung erhalten während die harntreibende Wirkung nachlässt.

Double inlet ventricle (DIV)
Bezeichnet eine sehr komplexe Fehlbildung des Herzens, bei der beide Vorhöfe in ein und dieselbe Herzkammer münden = einzige Herzkammer = singulärer Ventrikel. Weitere Formen wären, wenn eine Herzkammer fehlt oder sehr klein ist. Die Neugeborenen zeigen wenige Minuten, manche wenige Stunden nach der Geburt erste Krankheitszeichen in Form von Blausucht (Zyanose) und Luftnot.

Doppler-Untersuchung
1. Ultraschallaufzeichnung der Blutflussgeschwindigkeit. Einsatz u.a. zur Erkennung von Einengungen. 2. Farbdoppler: gleiche Untersuchung mit farblicher Darstellung. Dabei werden Flussrichtung, Flussgeschwindigkeit und Blutverwirbelung sichtbar. 3. Druckmessung in den Fußschlagadern.

Double outlet right ventricle  (DORV)
Doppelter Auslass der rechten Herzkammer. Dabei entspringen: Lungenschlagader und Aorta ganz oder größtenteils aus der rechten Herzkammer. Durch einen gleichzeitig auftretenden Kammerscheidewanddefekt gelangt das Blut aus der linken in die rechte Herzkammer.

Drainage
Ableitung von überschüssiger Flüssigkeiten (z.B. Wund- und Lymphflüssigkeit).

Druckgradient
Unterschied der Blutdruckhöhe  vor und hinter einer Verengung (transstenotisch) oder einer Klappe (transvalvulär).

Ductus Botalli
Gefäßverbindung zwischen Lungen- (A. pulmonalis) und Körperschlagader (Aorta). Über diese Verbindung wird vor der Geburt die Lunge aus dem Blutkreislauf ausgeschaltet. Dies geschieht durch die Umleitung des Blutes aus der Lungenschlagader direkt in den Körperkreislauf zurück. Die Verbindung schließt sich bei den ersten Atemzügen des Neugeborenen. Bleibt sie offen, fließt ständig Blut aus der Körperschlagader zurück in die Lungen. Der Fehler kann operativ oder manchmal auch medikamentös behoben werden. Wurde nach dem italienischen Anatomen und Arzt Leonardo Botallo benannt.

Duplex-Sonographie
Ultraschallverfahren bei dem neben dem zweidimensionalen Bild auch der Blutfluss innerhalb des Gefäßes dargestellt wird. Dadurch können kranke Gefäßbereiche wegen den Änderungen im Blutfluss aufgespürt werden.

Dysfunktion
Fehlfunktion, Funktionsstörung.

Dysphagie
Schluckbeschwerden.

Dysplasie/dysplastisch
Missgestaltet, fehlentwickelt, fehlgestaltet.

Dyspnoe
Alle Formen von Atemstörungen die zu Atemnot und Kurzatmigkeit führen.