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Calcium Compliance
Calcium-Antagonisten Chronisch
Cava Computertomographie (CT)
Cavopulmonale Anastomose (PCPC, PCPA)  Conduit
Cavaschirm-Implantation Coarctation
Chlamydien Cor triatriatum
Cholesterin Crista terminalis
Coil CRT
Coil-Embolisation CT
Couplets


Calcium
Ein Mineral, das haupsächlicher Bestandteil der Knochen und der Zähne. Calcium ist für die mechanische Herzaktion (bei der elektrischen Erregung des Herzens - der elektromechanische Kopplung) erforderlich. Von ihm hängt auch die Herzkraft ab.

Calcium-Antagonisten
Kalziumantagonisten sind Arzneimittel die den Einstrom von Kalzium in die Muskelzellen des Herzens und der Blutgefäße bremsen. Sie werden bei der Behandlung koronarer Herzkrankheiten, Bluthochdrucks und  Herzrhythmusstörungen eingesetzt.

Cava
siehe Vena Cava, grosse Hohlvene, die Blut  zum Herzen leitet.

Cavopulmonale Anastomose (PCPC, PCPA)
Durch OP hergestellte Gefäßverbindung zwischen oberer Hohlvene und rechtem Ast der Lungenschlagader. Dient  der Sicherung und/oder  Verbesserung der Lungendurchblutung bei einem angeborenen Herzfehler.

Cavaschirm-Implantation
Implantierung eines speziellen Filters in die untere Hohlvene, der Lungenembolien verhindern soll. (Lungenembolie = Fortschwemmung von Blutgerinnseln in die Lungengefäße). Der Einsatz des Filters kann mit Katheter über ein Leistengefäß erfolgen.

Chlamydien
Bakteriengruppe, die überwiegend Erkrankungen der Atemwegsysteme auslösen.

Cholesterin
Fettähnlicher, in der Leber gebildeter Stoff, der die Grundsubstanz verschiedener Hormone ist. In jeder Körperzelle befindet sich Cholesterin, das vor allem in den Zellmembranen gespeichert ist . Cholesterin wird teilweise der Nahrung entnommen, teilweise vom Körper synthetisiert.  Krankhafte Vermehrung, z. B. bei Cholesterinstoffwechselstörung führt u. a. zur Arteriosklerose.

Coil
Mittels Katheter wird eine Metallspirale in ein Gefäss eingesetzt und führt dort zu einem thrombotischen Verschluss des Gefässes. Siehe PDA-Verschluss.

Coil-Embolisation
Der Verschluss eines Gefäßes (Embolisation) mittels Kunststoffpfropfen oder Metallspiralen. Können mit Hilfe von Katheter eingesetzt werden. 

Compliance
1. Maß für den Widerstand von elastischen Hohlorganen (Lunge, Aorta, Herzhöhlen) gegen eine passive Dehnung. 2. Aussage über die konstruktive Kooperation des Patienten mit dem behandelnden Arzt. ( z.B. Einhalten eines empfohlenen Lebensstils oder der empfohlenen Medikation).

Chronisch
Begriff der einen langsamen Verlauf von Krankheiten bezeichnet, im Gegensatz zu akut, der die plötzlich auftretenden Erkrankungen bezeichnet.

Computertomographie (CT)
Nichtinvasives, röntgendiagnostisches, computergestütztes Aufnahmeverfahren. Es liefert Bilder einzelner Körperschichten.  Eine Methode die in erster Linie die Darstellung der Größe und Struktur innerer Organe und des Knochengerüsts liefert.

Conduit
Auch Konduit genannt. Eine künstliche Gefäßprothese, die außerhalb des Herzens eine Herzkammer mit einem Gefäß verbindet. In der Regel wird sie  als Ersatz für krankhaft erweiterte Hauptschlagadern eingesetzt.

Coarctation
Einengung. Am häufigsten wird der Begriff als "Coarctatio aortae", im Zusammenhang mit der Aortenisthmusstenose, verwendet. Siehe auch: Aortenisthmusstenose.

Cor triatriatum 
Angeborener Herzfehler. Das Herz hat drei Vorhöfe; meist ist der linke Vorhof durch eine durchbrochene Scheidewand geteilt. Im oberen Teil münden die Lungenvenen, im unteren befindet sich die Mitralklappe.

Crista terminalis
Muskelleiste im Inneren des rechten Herzhofs.

CRT
CRT steht für kardiale Resynchronisationstherapie. Dabei handelt es sich um einen speziellen Herzschrittmacher, der bei Linksschenkelblock im EKG eingesetzt wird. Bei Patienten mit Linksschenkelblock schlagen die rechte und linke Herzkammer nicht gleichzeitig. Weil die elektrische Erregungsausbreitung im Herzen nicht gleichmäßig erfolgt (der linke Schenkel ist blockiert), arbeitet die linke Herzkammer mit einer gewissen Verzögerung. In dieser Situation kann durch einen speziellen Schrittmacher eine Synchronisierung der Herzkammern erzielt werden, was die Herzleistung erheblich verbessern kann.

CT
Computertomografie.

Couplets
Im EKG (Herzstromkurve)  sichtbare Form einer bestimmten  Störung der Erregungsbildung im Herzen. Die Aufeinanderfolge zweier Extraschläge die ihren Ursprung in den Herzkammern haben (ventrikuläre Extrasystolen). Diese Rhythmusstörung ist in der Regel harmlos.