Station 1.1 - Zentrum für herzchirurgische Intensivmedizin

Das Zentrum für herzchirurgische Intensivmedizin umfasst zwei Intensivstationen; die Stationen 1.1 und 1.3. Beide befinden sich im 1. Stock des Gebäudes.

Insgesamt stehen im Zentrum für herzchirurgische Intensivmedizin 23 Intensivbetten für herzchirurgische Patienten zur Verfügung. Die Station 1.1 verfügt über 11, Station 1.3 über 12 Betten.
 

Das Intensivteam

Auf den Intensivstationen kümmert sich ein speziell ausgebildetes Team von Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten um Ihr Wohlergehen.

Zwei Oberärzte sowie eine Reihe von erfahrenen Ärztinnen und Ärzten sind für die intensivmedizinische Behandlung verantwortlich. Sie werden unterstützt von einem Team von Pflegekräften mit langjähriger Erfahrung und Fachweiterbildung in Anästhesie- und Intensivpflege. Physiotherapeuten führen mit Ihnen Bewegungsübungen und Atemgymnastik durch.

Wir bieten Ihnen eine kompetente Betreuung rund um die Uhr. Dafür arbeiten die Mitarbeiter im Schichtdienst. Dies macht einen Wechsel der Pflegekräfte und Ärzte zwingend erforderlich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Sie nicht immer von den gleichen Pflegekräften und Ärzten betreut werden können.

Warum braucht man eine Intensivstation?
Die Aufgabe der Intensivmedizin ist es durch eine lückenlose Überwachung der Funktion des Herzens und aller Organe möglichst frühzeitig Veränderungen zu erkennen und diese gezielt zu behandeln, um für eine rasche Genesung zu sorgen.

Nach der Operation werden unsere Patienten auf eine der beiden Intensivstationen gebracht. Dort haben wir die Möglichkeit, mit Überwachungsgeräten den Kreislauf, die Atmung und alle wichtigen Organfunktionen zu überwachen und gegebenenfalls mit Medikamenten zu stabilisieren.

In der Regel werden unsere Patienten noch in Narkose aus dem Operationssaal auf unsere Intensivstation verlegt. Wenn eine stabile Situation vorliegt, werden die Narkosemedikamente reduziert. Sobald unsere Patienten wach und in der Lage sind, selbständig zu atmen, wird der Beatmungsschlauch entfernt.

Während des gesamten Zeitraums wird die Überwachung lückenlos fortgesetzt, um eine größtmögliche Sicherheit für unsere Patienten zu gewährleisten. Ganz besonders wichtig in dieser Phase der  Behandlung ist eine gute Schmerztherapie, um eine Schmerzfreiheit bei unseren Patienten sicherzustellen.

Bereits am Morgen nach der Operation kommen Physiotherapeuten und beginnen mit einer individuellen Atemtherapie. Es werden gymnastische Übungen durchgeführt, die der Aktivierung des Kreislaufs und der Muskulatur dienen. Diese Übungen werden individuell an die jeweilige Situation angepasst und in kleinen Schritten gesteigert, um in den nächsten Tagen die Belastbarkeit und Ausdauer zu verbessern und eine erfolgreiche Anschlussheilbehandlung vorzubereiten.

Solange unsere Patienten nicht selber essen und trinken können, erhalten sie ausreichend Flüssigkeit und Nährlösungen über Katheter. Sobald Sie wieder Nahrung zu sich nehmen können (in der Regel wenige Stunden nach dem der Beatmungsschlauch entfernt wurde), wird mit einem langsamen Kostaufbau begonnen. Häufig klagen Patienten in der ersten Tagen nach der Operation über Appetitlosigkeit und verändertes Geschmacksempfinden. Dies ist normal und vergeht nach einigen Tagen wieder.

Tagesablauf und medizinische/pflegerische Betreuung auf der Intensivstation

Es finden mehrfach am Tag Visiten und Untersuchungen statt. Die physiotherapeutische Behandlung und die Körperpflege nehmen breiten Raum ein. Das Pflegepersonal begleitet und versorgt Sie, unterstützt die Intensivärzte in der medizinischen Behandlung und führt Therapiemaßnahmen durch.

Was brauche ich auf der Intensivstation?

Ihr persönliches Eigentum (Kleidung, Hygieneartikel etc.) wird vor der Operation sicher abgeschlossen untergebracht. Bitte nehmen Sie keine Wertgegenstände (Schmuck etc.) mit in die Klinik. Für den Aufenthalt auf den Intensivstationen sind nur wenige Dinge erforderlich wie z.B. Brille, Hörgerät, Zahnprothesen oder spezielle Medikamente wie Augentropfen.

Besuch auf der Intensivstation und Besuchszeiten

Besuche von Angehörigen tragen zur Genesung bei. Bitte haben Sie Verständnis, dass nur maximal zwei Besucher gleichzeitig am Krankenbett sein können. Der Besuch von kleinen Kindern ist nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit dem Behandlungsteam möglich. Da für uns die  Patientenversorgung an erster Stelle steht, können  durch pflegerische Maßnahmen, Untersuchungen oder Therapiemaßnahmen Wartezeiten entstehen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Besuchszeiten sind täglich von 14:30 – 16:00 Uhr. In besonderen Fällen können auch individuelle Vereinbarungen getroffen werden. Diese müssen aber bitte mit dem Pflegeteam vorher abgesprochen werden.

Hygiene

Beim Betreten der Intensivstation bitten wir Besucher sich die Hände zu desinfizieren. Spender mit Desinfektionsmittel finden Sie an allen Türen. Unter bestimmten Bedingungen kann es notwendig werden, dass Sie einen Schutzkittel, Mundschutz und Handschuhe anziehen bevor Sie das Zimmer Ihres Angehörigen betreten.

Telefonische Auskunft

Grundsätzlich stehen wir Ihnen natürlich jederzeit für Auskünfte zu Verfügung. Wir bitten Sie jedoch, sich möglichst an die Besuchs- und Auskunftszeiten der Intensivstationen zu halten. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir nur den nächsten Angehörigen telefonisch Auskunft geben.Am Tag der Operation können Sie sich ab 18:00 Uhr mit

Fragen zum Verlauf der Operation an den Dienst habenden Arzt wenden. Ansonsten gelten die unten stehenden Auskunftszeiten

Telefonische Auskunft 9:30 – 11:00 und 18:00 – 19:00 Uhr
Telefon Dienstarzt Station 1.1: +49 (0) 89 1218-1109
Telefon Dienstarzt Station 1.3: +49 (0) 89 1218-3106

Selbstverständlich stehen Ihnen die behandelnden Ärzte gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, wenn für kurze Wartezeiten entstehen.

Unser Team wünscht Ihnen eine baldige Genesung.
 

Stationsoberärzte

PD Dr. med. Joachim Weipert
Dr. med. Thomas Günther


Stationsleitung

Johanna Scherf
Stationsleitung
 

Kontakt und Besuchszeiten

Die Besuchszeiten auf der chirurgischen Intensivstation 1.1 sind täglich 14:30-16:00 Uhr.

Nach Rücksprache sind auch andere Besuchszeiten möglich, bitte erkundigen Sie sich in unserem Stationsstützpunkt.