Die Stationen 3.1/ 3.2 befinden sich ebenso wie die Intensivstation 3.3 und die Herzkatheterabteilung im 3. Stock der Klinik.
Alle Betten sind als Intensivüberwachungsplätze mit Monitoring für Elektrokardiogramm, Atmung, Sauerstoffsättigung und Blutdruck ausgestattet und zentral vernetzt.
Die
Neugeborenen-Säuglingsstation 3.1 hat 21 Betten. Davon sind vier Mutter-Kind-Einheiten verfügbar, elf Betten sind für Neugeborene/ Säuglinge und sechs Betten für Kleinkinder eingerichtet.
Die
Station 3.2 hat elf Betten, davon sind fünf Einzelzimmer mit Nasszelle ausgestattet. Auf der Station 3.2 werden Schulkinder und Erwachsene behandelt. Täglich kommen etwa drei bis vier Patienten zur Herzsondierung bzw. zu therapeutischen Kathetereingriffen zur Aufnahme. Zwei bis drei Patienten kommen zusätzlich täglich zu operativen Eingriffen.
Auf der
Station 3.3 mit ihren 16 Betten stehen den Patienten, vom Frühgeborenen bis zum Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler, vier Einbett-, zwei Zweibett-, ein Dreibett- und ein Vierbettzimmer sowie eine Herztransplantationseinheit zur individuellen Behandlung zur Verfügung.
Auf dem Gelände des DHM wurde über die
McDonald's-Stiftung die Einrichtung von 27 Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen. So ist auch auswärtigen Eltern, deren Kinder stationär betreut werden müssen, ein enger Kontakt zu ihren Kindern ermöglicht. Zwei Stationssekretärinnen bemühen sich darum - falls gewünscht -, eine Unterkunft zu finden.
Die medizinische Betreuung ist durch 40 Schwestern (33,5 Planstellen) und sechs Ärzte gesichert.
Zwei
Psychologinnen und die
Kontaktschwester arbeiten eng mit dem medizinischen Team zusammen.
Ein kreatives Beschäftigungsangebot finden die Patienten bei der Erzieherin im Spielzimmer bzw. im Patientenaufenthaltsraum.
Ältere Kinder können bei längerem Aufenthalt die
"Schule" besuchen. Zu erwähnen ist noch die wöchentliche
Clownvisite (jeden Donnertag 14 Uhr), die den Klinikalltag zur Freude der kleinen Patienten auflockert.
Stationsablauf
Von 9 bis 11 Uhr erfolgt die Stationsvisite.Besuchszeiten
Die Eltern können ihre Kinder prinzipiell immer besuchen. Allerdings ist Ruhe bei Kindern nach Herzeingriffen für den Gesundungsprozess unverzichtbar. In der Zeit zwischen 12.30 und 14 Uhr soll möglichst eine Ruhepause eingehalten werden. Abends können Eltern selbstverständlich bis zum Einschlafen bei ihren Kindern bleiben.



