Erkrankungen am Herzen müssen nicht nur körperlich, sondern auch seelisch verkraftet werden. Der herzkranke Patient leidet oft unter Angst, Depression, Verzweiflung und Gefühlen der Machtlosigkeit. Das ist keineswegs ungewöhnlich. Das Herz hat aufgrund seiner zentralen Funktion im Körper und seiner emotionalen Bedeutung eine besondere Stellung unter den Organen, und häufig zwingen Herzerkrankungen den Betroffenen zur gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Tod. Der Krankenhausaufenthalt, die Eingriffe am Herzen, die Gespräche mit den Ärzten, Pflegeteams und Angehörigen machen vielen Patienten überdies bewusst, dass sie ihren Lebensplan neu überdenken und neu ausrichten müssen.
Die psychologische Begleitung von Herzpatienten fördert die Genesung, psychologischer Stress wird reduziert und die Lebensqualität langfristig verbessert.
Patienten mit Angst und Depression werden in Kooperation mit dem Institut für psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Medizinische Psychologie unterstützt.
Ansprechpartner sind Prof. Dr. Dr. K. H. Ladwig und Mitarbeiter/-innen.
Das Ambulanzsekretariat (Frau Reiner) ist unter
Telefon +49 (0) 89 4140-4313 zu erreichen.



