Stationäre Behandlung in der Klinik für Kinderkardiologie und angeborene Herzfehler

Die Stationen 3.1/ 3.2 befinden sich ebenso wie die Intensivstation 3.3 und die Herzkatheterabteilung im 3. Stock der Klinik.
Alle Betten sind als Intensivüberwachungsplätze mit Monitoring für Elektrokardiogramm, Atmung, Sauerstoffsättigung und Blutdruck ausgestattet und zentral vernetzt.

Die Kinderstation 3.1 hat 23 Betten. Davon sind sechs Mutter-Kind-Einheiten mit eigener Nasszelle verfügbar, zwölf Betten sind für Neugeborene/ Säuglinge und fünf Betten für Klein- und Schulkinder eingerichtet.

Die Station 3.2 hat 15 Betten für Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler. Davon sind fünf Einzelzimmer, zwei Zweibettzimmer und zwei Jugend-Dreibettzimmer. Alle Zimmer sind mit eigener Nasszelle ausgestattet.

Auf beiden Stationen kommen täglich etwa drei bis vier Patienten zur Herzsondierung bzw. zu therapeutischen Kathetereingriffen zur Aufnahme. Zwei bis drei Patienten kommen zusätzlich täglich zu operativen Eingriffen.

Auf der Station 3.3 mit ihren 16 Betten stehen den Patienten, vom Frühgeborenen bis zum Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler, vier Einbett-, zwei Zweibett-, ein Dreibett- und ein Vierbettzimmer sowie eine Herztransplantationseinheit zur individuellen Behandlung zur Verfügung.

Auf dem Gelände des DHM wurde über die McDonald's-Stiftung die Einrichtung von 27 Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen. So ist auch auswärtigen Eltern, deren Kinder stationär betreut werden müssen, ein enger Kontakt zu ihren Kindern ermöglicht. Zwei Stationssekretärinnen bemühen sich darum - falls gewünscht -, eine Unterkunft zu finden.

Die medizinische Betreuung ist durch 40 Schwestern (33,5 Planstellen) und sechs Ärzte gesichert.
Zwei Psychologinnen und die Kontaktschwester arbeiten eng mit dem medizinischen Team zusammen.
Ein kreatives Beschäftigungsangebot finden die Patienten bei der Erzieherin im Spielzimmer bzw. im Patientenaufenthaltsraum.

Ältere Kinder können bei längerem Aufenthalt die "Schule" besuchen. Zu erwähnen ist noch die wöchentliche Clownvisite (jeden Donnertag 14 Uhr), die den Klinikalltag zur Freude der kleinen Patienten auflockert.
 

Stationsablauf

Von 9 bis 11 Uhr erfolgt die Stationsvisite.
Montags, donnertags und freitags um 14 Uhr ist Chefvisite,
dienstags und mittwochs um 16 Uhr Oberarztvisite.
 

Besuchszeiten

Die Eltern können ihre Kinder prinzipiell immer besuchen. Allerdings ist Ruhe bei Kindern nach Herzeingriffen für den Gesundungsprozess unverzichtbar. In der Zeit zwischen 12.30 und 14 Uhr soll möglichst eine Ruhepause eingehalten werden. Abends können Eltern selbstverständlich bis zum Einschlafen bei ihren Kindern bleiben.