Psychokardiologische Beratung

Die psychokardiologische Begleitung von Herzpatienten fördert die Genesung, psychologischer Stress wird reduziert und die Lebensqualität langfristig verbessert. Mit der Arbeitsgruppe für Psychokardiologie der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar der TU München, besteht eine langjährige Kooperation. Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig und Dr. Joram Ronel sind unsere kompetenten Ansprechpartner in diesem Feld.

Das Herz hat aufgrund seiner zentralen Funktion im Körper und seiner emotionalen Bedeutung eine besondere Stellung unter den Organen. Erkrankungen des Herzens zwingen die Betroffenen zur Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und Unversehrtheit und müssen daher nicht nur körperlich, sondern auch seelisch bewältigt werden.

Viele Patienten begreifen die Erkrankung daher auch als eine Chance, ihren Lebensplan neu zu überdenken und in manchen Fällen auch neu auszurichten. Der Krankenhausaufenthalt, die Eingriffe am Herzen, die vielen neuen Informationen müssen verstanden, verarbeitet und in den Lebensalltag integriert werden.

Professionelle Unterstützung kann hier oft einen guten und sicheren Weg weisen, durch diese Lebensphase gestärkt hindurchzugehen. Viele herzkranke Patienten leiden unter Ängsten, viele auch unter Depressionen, Verzweiflung und Gefühlen der Machtlosigkeit.

Auch dies sind normale und legitime Reaktionen auf einen Ausnahmezustand, wie ihn zum Beispiel die koronare Herzerkrankung häufig darstellt. In einem solchen Fall ist es ratsam, die Hilfe von Fachleuten in Anspruch zu nehmen.

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Stationsärztin oder Ihren Stationsarzt, die Ihnen entsprechende Kontaktmöglichkeiten aufzeigen und vermitteln können.