Arterielle Hypertonie

Behandlungsgebiet Bluthochdruck

Unter einer arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck) versteht man die dauerhafte Erhöhung des Blutdruckes in den Schlagadern. Unbehandelt kann die Erkrankung zu typischen Komplikationen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt führen.

Die arterielle Hypertonie stellt einerseits ein Begleitphänomen verschiedener Erkrankungen dar; insbesondere Nierenkrankheiten, Atemstörungen im Schlaf (Schlafapnoe) oder endokrinologische Störungen können eine solche sekundäre Hypertonie machen. Andererseits ist die Ursache des Bluthochdrucks meist unklar (essentielle Hypertonie), wobei häufig ein Übergewicht oder eine Veranlagung zu finden ist.

Unsere Spezialambulanz Bluthochdruck wendet sich an Patienten mit kompliziertem Bluthochdruck, d.h. an Patienten, bei denen die Behandlung trotz Einsatz mehrerer Medikamente erfolglos geblieben ist, zur weiteren Abklärung und Behandlung. Hierzu stehen Ihnen Spezialisten (Hypertensiologen DHL) zur Verfügung.
 

Spezialambulanz Bluthochdruck

In der Spezialambulanz Bluthochdruck wird neben klinischen und laborchemischen Untersuchungen, die Nierenmorphologie und Durchblutung mittels Sonographie und Duplexsonographie untersucht. Zur Beurteilung kardiovaskulärer Komplikationen bei länger bestehendem Bluthochdruck führen wir eine Echokardiographie, EKG und Duplexuntersuchungen der Gefäße durch.

Bei Übergewicht und Schnarchen finden sich häufig Atemstörungen im Schlaf, die den Bluthochdruck auslösen können und geklärt werden müssen. Es wird ein individueller, medikamentöser Therapievorschlag aufgestellt und die Blutdruckeinstellung mittels Langzeitblutdruckuntersuchungen überwacht.

Kann unter einer 4-fachen Therapie der Blutdruck nicht ausreichend gesenkt werden, besteht eine therapierefraktäre Hypertonie. Zur Blutdrucksenkung kann dann eine renale Denervation durchgeführt werden. www.hochdruckliga.de/bluthochdruck-behandlung-leitlinien.html
 

Therapieangebot: renale Denervation

DHM Bild blutdruck

Führt eine medikamentöse Therapie mit 4 oder mehr Bluthochdruckmedikamenten nicht zur ausreichenden Blutdrucksenkung, kann eine renale Denervation durchgeführt werden. Dabei werden die Nervenfasern in den Nierenarterien mittels eines Elektrokatheters, durch den Hochfrequenzstrom appliziert wird, unterbrochen.

Diese Untersuchung erfolgt wie eine Herzkatheteruntersuchung: unter örtlicher Betäubung wird eine arterieller Punktion in der Leiste durchgeführt. Häufig führt diese Behandlung zur Stabilisierung des Blutdruckes oder sogar zu einer geringen Reduktion der Blutdruckmedikation.