Institut für Anästhesiologie

Das Institut für Anästhesiologie des Deutschen Herzzentrums München ist spezialisiert auf Narkosen bei herzkranken Patienten.
Mit Methoden und Techniken, die modernsten Standards entsprechen, ist es uns möglich, Früh- und Neugeborene, Schwerstkranke aber auch hochbetagte Patienten bis über 90 Jahre mit einer schonenden und sicheren Narkose durch die Operation zu begleiten.
 

21 ärztliche Mitarbeiter, davon über 80 % Fachärzte für Anästhesiologie, und 12 speziell ausgebildete Pflegekräfte gewährleisten den reibungslosen Ablauf der Narkose im OP- Bereich. Im angegliederten Blutdepot mit  blutgruppenserologischem Labor werden alle Tests durchgeführt, die höchste Sicherheit bei der Bluttransfusion garantieren.

8 MTA's sind rund um die Uhr im Einsatz, um jede Art von Blutkomponenten geprüfter Spender im Bedarfsfall zur Verfügung zu stellen. Auch die Eigenblutspenden werden hier verwaltet. Die Gruppe der Physiotherapeuten fördert die schnelle Genesung nach der Operation mit Übungen der Muskulatur und der Atemmechanik.
 

Schwerpunkte des Instituts:

Pädiatrische Kardio-Anästhesie:

Für Diagnose und Korrektur angeborener Herzfehler bei Neugeborenen,  Säuglingen und  Kindern werden im Deutschen Herzzentrum jedes Jahr durchschnittlich ca. 1000 Narkosen durchgeführt. Gerade diese Patientengruppe profitiert von unserer jahrzehntelangen Erfahrung. Damit sind wir auf diesem Gebiet in Deutschland und auch in Europa führend.
 

Transösophageale Echokardiographie (TEE):

Jeder der fünf OP-Säle ist mit einem Echkardiographiegerät ausgestattet. Mit der transösophagealen Echokardiokardiographie kann das Herz zu jedem Zeitpunkt der Operation mittels Ultraschall beurteilt werden und ermöglicht unmittelbares Reagieren auf der Grundlage der erhobenen Befunde.
 

LOGO DGAI 01

TEE - Zertifizierte Fortbildungsstätte

Zertifizierte Fortbildungsstätte für die berufsbegleitende qualifizierte Fortbildung in der Transösophagalen Echokardiographie (TEE) in der Anästhesiologie und Intensivmedizin.

TEE-Kurse 2016 - 2017                                                   TEE Hospitation

Eigenblut:

Auch bei kardiochirurgischen Patienten besteht nach sorgsamer Prüfung durch einen Anästhesisten die Möglichkeit, vor geplanten Operationen Eigenblut zu spenden.
Die durchwegs positive Erfahrung sowohl von Ärzte- als auch von Patientenseite bestätigt diese Methode.
 

Forschung und Lehre:

Wissenschaftliche Schwerpunkte des Instituts sind verschiedene Methoden zur Einsparung von Fremdblut bei Herzoperationen, das perioperative Gerinnungsmanagement  und die Entzündungsreaktion durch die Herz-Lungen-Maschine.

Die Professur für Kardio-Anästhesie, in Deutschland die erste überhaupt mit dieser Spezialisierung, ist in den Lehrstuhl für Anästhesiologie der TU München am Klinikum rechts der Isar integriert. Dadurch besteht eine enge Kooperation in den Bereichen Forschung und Lehre.

Auf den folgenden Seiten sind die vielfältigen Aufgaben unseres Teams noch einmal detailliert beschrieben.
Für weitere Fragen finden Sie dort bzw. auf unserer Kontaktseite für jedes "Problem" den richtigen Ansprechpartner.
 

DHM Unterschrift Prof. Dr. med. Tassani

Prof. Dr. med. Peter Tassani-Prell
Direktor des Instituts